Gründung
Der gemeinnützige Verein Pro Benin wurde von ehemaligen Entwicklungshelfern im Jahr 1990 gegründet und hat ca.100 Mitglieder
Ziele
Nach Präsident Kerekous gescheitertem Experiment mit dem Sozialismus zwischen 1975 und 1989 wollten die früheren Mitarbeiter
des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) ihre Freunde und einstigen Mitarbeiter im Rahmen der Liberalisierung  unterstützen.
Prinzip
Förderung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz
Ausgewählte Instrumente
1. Förderung angepasster Technologie
21 motorisierte Maniokreiben in Frauengruppen
3 Palmkernknacker (div. Prototypen)
6 deutsche Ölpressen
4 chinesische Ölpressen und 2 beninische Ölpressen in
 Betrieb
Sojaröstung auf Holzsparöfen
Solarbacköfen (nicht angenommen)
 
Photovoltaiklampen (noch zu teuer)
2. Ländliche Dienstleistungsgenossenschaft
Neubelebung der Projekterfahrung von 1965-75
Maisvermarktung mit 2000 Einzelmitgliedern in 18 Dorfgruppen (Fehlschlag)
Einführung der Verarbeitung von Sojabohnen zu  "Saucenpellets" als Eiweißnährmittel (Goussi)
Technisch verbesserte Verarbeitung von Palmkernen mit 105 Mitgliedern in der Genossenschaft Soyo
3. Baumpflanzung
Ausbildung und Starthilfen für private Baumschulen
Pflanzprämien für dörfliche Pflanzergruppen
“Jedes Kind pflanzt seinen Baum" an Schulen
4. Genossenschaftliche Verarbeitung
Verarbeitung von 230t Sojabohnen in zwei Betrieben zu 85t kochfertigem Eiweißnährmittel und
125t Eiweißkomponente für Hühnerfutter bei 106.000 Euro Umsatz im Jahr 2008/2009.
Aufwand und Zusammenfassung der Ergebnisse
Seit der Gründung des Vereins wurden rund € 275.000 aufgebracht und nach Benin transferiert.
Damit wurden
ein leistungsfähiger Genossenschaftsbetrieb entwickelt, der seinen Jahresumsatz allmählich
auf über € 100.000 gesteigert hat
8 private Baumschulbetriebe gegründet, ausgestattet und nachbetreut,
mit Dorfgruppen wurden 517.000 Bäume - zur Hälfte Fruchtbäume - gepflanzt
an 15 Dorfschulen werden Grundschüler im Pflanzen von Bäumen unterwiesen